Inhalation verständlich erklärt

Klare Grundlagen, praktische Anleitungen und Antworten auf häufige Fragen für den sicheren Alltag.

Was Inhalation bedeutet, wie sie wirkt und worauf es im Alltag ankommt einfach und verständlich erklärt.

Woman exhaling smoke against a dark backgroundWoman exhaling smoke against a dark background

Schritt für Schritt Anleitungen für eine korrekte und sichere Anwendung von Inhalationsgeräten.

Antworten auf typische Fragen rund um Inhalation, Anwendung und häufige Unsicherheiten.

A woman holding a small electronic device in her handsA woman holding a small electronic device in her hands
A person holding a remote control in their handA person holding a remote control in their hand

Sachliche Informationen zur Inhalation – kein Ersatz für eine ärztliche Beratung.

Schritt für Schritt erklärt: Inhalation richtig anwenden – einfach und verständlich im Video.

Video zur richtigen Anwendung von InhalationsgerätenVideo zur richtigen Anwendung von Inhalationsgeräten

Atemwege und Atmung

Bevor man richtig inhalieren kann, ist es hilfreich zu wissen, wohin die eingeatmete Luft im Körper gelangt. Allgemein kann man sagen, dass alles wo Luft beim Ein- und Ausatmen vorbei strömt zu den Atemwegen gehört.
Das beginnt bei der Nase und endet in den kleinen Lungenbläschen.
Man unterteilt in obere und untere Atemwege. Dieser Unterschied ist für die Auswahl des richtigen
Inhalationsgerätes für die entsprechende Erkrankung notwendig.
Zur Behandlung einer Kehlkopfentzündung benötigt man ein anderes Gerät als für eine Lungenentzündung.

Obere Atemwege:

Nase, Nasenhaupthöhle (Cavum nasi proprium)
Nasennebenhöhlen (Sinus)
Mundhöhle (Cavum oris proprium)
Rachen (Pharynx)
Kehlkopf (Larynx)

Untere Atemwege:

Luftröhre (Trachea)
Lunge, (Pulmo)
Bronchien (röhrenförmige Strukturen,
transportieren die Luft in die Alveolen)
Bronchiol (das gleiche wie Bronchien, nur
kleiner)
Alveolen (hier findet der Gasaustausch zwischen
Blut und Luft statt)

Vorteile der Inhalation

Bei der Tabletteneinnahme erreicht das Medikament
die Lunge durch Aufnahme über den Magen-
Darmtrakt, weswegen das Gesamtsystem belastet
wird.
Bei der Inhalation wird das Medikament gezielt an
den Ort der gewünschten Wirkung gebracht.

Weitere Vorteile von Inhalationen:

– es wird eine niedrigere Dosis benötigt
– schnellerer Wirkungseintritt
– Weniger Nebenwirkungen
– bei einer Feuchtinhalation wird zusätzlich der
Selbstreinigungsmechanismus der Lunge
unterstützt und die Atemwege werden befeuchtet
(Regulation des Feuchtigkeitshaushaltes)

Inhalationssysteme im Überblick

Innerhalb der Inhalationstherapie gibt es verschiedene
Systeme.

Die Auswahl trifft meist der behandelnde Arzt oder
die behandelnde Ärztin, je nach Krankheit, Alter oder
sonstigen Erfordernissen des Patienten. Sie
unterscheiden sich in vielfacher Hinsicht, zum
Beispiel nach Art der Anwendung, Einsatzgebiet und
Wirkweise. Manche Wirkstoffe gibt es auch nur in
der einen oder anderen Darreichungsform. Manche
Systeme können gekauft und verordnet werden,
andere gibt es nur auf Rezept. Die behandelnde
Ärztin / der behandelnde Arzt wird auch darauf
achten ob der Patient mit dem Inhalationsgerät
zurechtkommt oder nicht. Im Bedarfsfall wird auf ein
anderes System umgestiegen, um die Therapie zu
sichern
Egal welches System Sie bekommen, lassen Sie
sich zeigen wie man es richtig anwendet. Die
Demonstration kann in der Praxis/Klinik oder aber
auch in der Apotheke oder im Fachhandel erfolgen

Systeme:

Sprays (Asthmaspray, Dosieraerosol, MDI)

Pulverinhalator (DPI)

Düsenvernebler

Andere (zum Beispiel: Meshvernebler, Schwingmembranvernebler, Ultraschallvernebler

Was kann man inhalieren

Zur inhalativen Anwendung von Medikamenten
befragen Sie bitte stets Ihre Ärztin/Ihren Arzt. Sie/er
kennt Ihre Erkrankung (Diagnose), wählt die für Sie
richtigen Wirkstoffe aus und legt die notwendige
Dosierung fest.

Gut geeignet sind Salzlösungen. Diese gibt es in
unterschiedlichen Konzentrationen. Die 0,9 %ige
auch isotone Salzlösung genannt, entspricht der
Konzentration die im menschlichen Körper vorkommt.
Es gibt hypertone Salzlösung bei der der
Salzgehalt größer als 0,9% ist.

hypotone Lösung (kleiner 0,9%) nicht geeignet
zum Inhalieren
Isotone Lösung (0,9%) zum inhalieren geeignet
– Hypertone Lösung (größer 0,9%) zum inhalieren
geeignet (bitte vorher mit dem Arzt/der Ärztin oder
Apotheke sprechen)

Isotone NaCl-Lösung 0,9%

Die Inhalation mit isotoner Inhalationslösung kann
beliebig oft am Tag durchgeführt werden, da Sie
nebenwirkungsfrei ist. Bei der Inhalation findet eine
Befeuchtung der Atemwege statt, sie wirkt
reinigend, unterstützt die Atemwege bei Allergien
oder in der Erkältungszeit.
Die Inhalation mit 0,9%iger Lösung lindert auch
Reizungen wie zum Beispiel durch Staub, trockener
Luft, Tabakrauch oder in klimatisierten Räumen.
Diese Lösung kann auch als Trägersubstanz (hier
können Medikamente zum Beispiel in Tropfenform
hineingegeben werden) benutzt werden

Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Hier gehe ich auf die Erstattung von
Medizinprodukten (Kompressor und Vernebler) ein,
da zum Beispiel Sprays und Pulver Arzneimittel sind
und bei entsprechender Indikation* verordnet
werden. In diesem Fall müssen Sie dann die
gesetzliche Zuzahlung leisten, es sei den Sie sind
befreit.

Zugelassene Medizinprodukte haben eine Hilfsmittelnummer.
Diese Nummer ist auch Voraussetzung
damit die Krankenkassen die Kosten für ein
solches Gerät erstatten. Diese Geräte erfüllen
gewisse Qualitätsstandards.

Besteht eine medizinische Notwendigkeit, kann
Ihnen Ihre Ärztin / Ihr Arzt ein Inhalationsgerät
rezeptieren und es wird in den meisten Fallen
erstattet. Hier kann Ihnen aber die Apotheke oder
die Krankenkasse genaue Auskunft geben. Auch hier
gibt es eine gesetzliche Zuzahlung.

Die Apotheke wird Ihnen ein aufzahlungsfreies Gerät
anbieten. Aufzahlungen sind möglich, wenn Sie auf
eigenen Wunsch ein höher wertiges Gerät haben
möchten.
Je nach Rezept oder Krankenkasse muss ein Gerät
erst genehmigt werden, was zu Wartezeiten führen
kann.
Die Prüfung (Genehmigung oder Ablehnung) erfolgt
durch den MDK (Medizinischer Dienst der
Krankenkassen)
Bei Ablehnung durch den medizinischen Dienst der
Krankenkassen, besteht die Möglichkeit Einspruch
einzulegen.

Reinigung von Inhalationsgeräten

Allgemein

Es gibt hier auch verschiedene Bezeichnungen. Hier
ist mit der Reinigung das Säubern gemeint. Sie
werden auch Begriffe finden wie Desinfektion oder
Sterilisation. Desinfektion erreicht man zu Hause
meist mit kochendem Wasser oder mit Desinfektionsgeräten,
wie man sie zum Beispiel für Babyfläschchen
nimmt. Eine Sterilisation ist zu Hause
meist nicht möglich. (Sterilisation kennen Sie
vielleicht aus der Klinik, dort werden zum Beispiel
chirurgische Instrumente vor den Operationen steril
gemacht)
Bei der Reinigung der verschiedenen Systemen gibt
es einige Unterschiede zu beachten.

Dosieraerosole können auf Grund Ihrer Bauweise
unter fließendem Wasser gereinigt werden. Es gibt
aber Ausnahmen, die je nach Beschreibung
beachtet werden müssen. Fragen Sie am besten den
Arzt/die Ärztin oder lassen Sie sich die Reinigung in
der Apotheke erklären.

Bei Pulverinhalatoren ist es je nach System unterschiedlich.
Systeme in denen eine Einzeldosis (zum
Beispiel eine Kapsel) verabreicht wird, müssen nach
feuchter Reinigung sehr gut trocknen, bis es wieder
benutzt werden kann.
Haben Sie ein System in dem mehrere Dosen
verabreicht werden können, sollten Sie den
Pulverinhalator nur mit einem trockenen Tuch
reinigen. Hilfreich ist hier auch ein kleiner, nicht
haarender und trockener Pinsel.

Der Düsenvernebler
Die Zubehörteile unterliegen bei mehrmaligem
Gebrauch und Reinigung einem gewissen Verschleiß
(Kunststoff).
Deshalb sollte man dieses Zubehör einmal im Jahr
austauschen.
Bei der Reinigung gilt auch hier: Bitte die
Gebrauchsanweisung lesen oder in der Apotheke
oder der Praxis nachfragen, da es auch hier, wenn
auch wenige, Unterschiede je nach Hersteller gibt

Generell sollte das Zubehör (Vernebler, Mundstück,
Maske) nach jeder Anwendung gereinigt werden und
einmal am Tag oder einmal die Woche (je nach
Hersteller) desinfiziert werden.

Zur Reinigung bitte den Vernebler auseinander
bauen.
– Mundstück / Maske abziehen
– Vernebler auseinander schrauben
(Verneblerdeckel, Medikamentenbecher und je
nach Hersteller noch Einsätze)
– den Luftschlauch abziehen
Jetzt die einzelnen Teile (ausser den Luftschlauch)
mit etwas Spüli reinigen und anschließend mit
fließendem Wasser spülen.
! Den Luftschlauch bitte nicht spülen – diesen
einfach vom Kompressor durchpusten lassen !
Anschließend auf einem fusselfreien Tuch trocknen
lassen.
Alternativ kann man die Zubehörteile (nicht den
Luftschlauch) auch in der Geschirrspülmaschine
reinigen.

Bei der Desinfektion gibt es verschiedene Möglichkeiten
die man zu Hause durchführen kann.
Auch hier sollte man die Gebrauchsanweisung
beachten.
Es gibt Desinfektion-Boxen/Tüten für die Mikrowelle.
In diese wird das Zubehör (nachdem es gereinigt ist)
hineingegeben und für eine bestimmte Zeit und den
entsprechenden Einstellungen (steht meist auf der
Box/Tüte) in die Mikrowelle getan.
Es gibt Desinfektionsgeräte. (zum Beispiel
Vaporisator) für Babyfläschchen und Nuckel. Diese
können auch zur Desinfektion des Zubehörs eines
Düsenverneblers genommen werden.
Die einfachste Methode ist allerdings das Desinfizieren
mit kochendem Wasser.
Bei der Dauer der Desinfektion im kochendem
Wasser bitte an die Herstellerangaben halten.
Hierzu bitte einen Topf mit ausreichend Wasser
füllen und zum Kochen bringen. Anschließend die
gereinigten Zubehörteile (bitte daran denken den
Schlauch nicht hinein zu tun) in das kochende
Wasser geben.
Stellen Sie einen Kurzzeitwecker. (Wie lange ist von
Hersteller zu Hersteller unterschiedlich, meist
zwischen 5 und 15 Minuten)
Bitte nicht vergessen rechtzeitig das kochende
Wasser auszustellen, sonst kann es passieren das
Sie in dem Topf nur noch einen Pfannkuchen aus
Kunststoff vorfinden.
Anschließen alles gut trocknen.

Richtig inhalieren

Ich werde mich jetzt auf das richtige Inhalieren mit
einem Vernebler konzentrieren, da das richtige
Inhalieren mit den anderen Systemen weiter unten oder unter Tips gut beschrieben ist.

Als erstes sollten Sie den Vernebler und das
Zubehör (außer den Luftschlauch) gründlich reinigen.
Wenn Sie das Inhalationsgerät neu bekommen
haben ist der Vernebler zwar meist in einer Tüte
verpackt (liegt in dem Karton mit dem Kompressor
zusammen), er ist aber nicht steril verpackt.
Bevor Sie mit der Inhalation beginnen, bitte die
Hände waschen. Eine aufrechte, gerade Sitzhaltung
ist wichtig für eine erfolgreiche Inhalation.

Zusammenbauen und befüllen

Jetzt nehmen Sie das Mundstück in den Mund
(bleibt bis zum Ende der Inhalation im Mund) oder
setzten die Maske dicht aufs Gesicht. (Hierzu gibt es
auch Untersuchungen, dass wenn die Maske nur 1
cm vom Gesicht weg ist bereits über 50 Prozent
Verlust vom Aerosol gibt)
Schalten Sie den Kompressor ein.


Jetzt atmen Sie langsam und tief ein.
Jetzt halten Sie den Atem kurz an, damit geben Sie
den Tröpfchen die noch nicht ihr Ziel gefunden/sich
an der Schleimhaut niedergesetzt haben (Deponiert
sind) sich durch Schwerkraft zu senken. (Diesen
Mechanismus nennt man Sedimentation) Jetzt
atmen Sie in normaler Geschwindigkeit wieder aus.
Inhalieren Sie so lange bis der Vernebler leer ist. Das
erkennen Sie meist an einem veränderten Geräusch,
das der Vernebler macht.

Inhalieren mit Schüssel und Handtuch

Um kleine Tröpfchen zu produzieren benötigt es
einer Zerstäubung, wie zum Beispiel mit einem
Spray oder einem Vernebler.

Nachdem Sie das wissen, erklärt sich auch, warum
die noch oft angewandte Methode mit der Inhalation
mittels Schüssel mit heißem Wasser und Tuch
darüber nicht wirklich gut funktioniert, um die
unteren Atemwege zu erreichen. Das es nicht
unterstützend bei einer Erkältung funktioniert,
möchte ich hier ausdrücklich nicht behaupten.

Man befeuchtet natürlich die Schleimhaut in den
oberen Atemwegen und je nach Zusatz hat man
auch eine Wirkung. Allerdings eine Salzmischung auf
diese Weise selbst herzustellen und zu verdampfen
funktioniert nicht. Wenn man schaut wie eigentlich
Salz gewonnen wird: Wasser verdampft und Salz
bleibt zurück
. Genauso passiert das auch, wenn
man ein wenig Salz mit heißen Wasser inhaliert.

Zudem ist hierbei auch Vorsicht geboten, da es zu
Verbrühungen kommen kann. Wenn Sie diese
Methode sicherer machen möchten, gibt es in der
Apotheke extra Produkte/Inhalatoren zu diesem
Zweck. Diese haben einen gewissen Sicherheitsstandard.

Richtig inhalieren

Wählen Sie ein Thema aus, um gezielt Informationen rund um die Inhalation zu erhalten.

A woman holding a small electronic device in her hands
A woman holding a small electronic device in her hands

Asthmaspray

Diese Sprays haben einige Bezeichnungen und sind
wohl am bekanntesten.
Manche sagen einfach Spray oder Asthmaspray. In
der Medizin sagt man Dosieraerosol oder MDI
(Metered Dose Inhaler)

Diese und Pulverinhalatoren sind wohl die häufigsten
Formen der Medikamentenverabreichung.
Es gibt die Sprays als viele gängige Einzelmedikamente
aber auch als Kombi-Präparate.

Die Dosieraerosole/Sprays erfordern eine gute
Koordination zwischen Auslösen (Druck auf das
Spray) des Sprühstoßes und der Einatmung.
Die Vorteile liegen auf der Hand, die Sprays sind
klein und schnell verfügbar und man kann sie
überall mit hinnehmen. Im Notfall sind sie bestens
geeignet – wenn man das Dosieraerosol richtig
anwendet!

Anwendung

schütteln Sie das Spray (zwischen Daumen und Mittelfingernehmen, mit dem Daumen nach unten und 5x schütteln)

aufrecht hinsetzen

nehmen Sie die Kappe vom Mundstück

tief ausatmen

nehmen Sie das Mundstück in den Mund

drücken Sie den Auslöser und atmen Sie langsam und tief ein

den Atem kurz anhalten (5-10 Sekunden)

bei Bedarf wiederholen

Kappe wieder drauf

Pulververnebler

Der Pulverinhalator auch DPI (Dry Powder Inhaler)
genannt wird häufig zur Dauermedikation verordnet.
Also nicht für den Notfall, sondern zur regelmäßigen
Anwendung.
Bei vielen Inhalationssystemen ist eine langsame
Einatmung bei der Anwendung notwendig.
Bei dem Pulver ist es genau andersrum,
hier ist eine schnelle Einatmung gefragt

Aber wie schnell muss man jetzt eigentlich
einatmen?

Im allgemeinen sagt man, wenn man normal atmet
hat man ein Atemzugvolumen (die Luft die man mit
einem Atemzug hochgerechnet auf eine Minute,
bewegt) von ca. 20 Liter. Bei kleinen Kindern
natürlich weniger, so in etwa 12 Liter in der Minute.
Um einen Pulverinhalator richtig anzuwenden, sollte
man zwischen 30 bis 60 Liter in der Minute anpeilen.
Eher mehr als 30 L/Min. Kennen Sie das Gefühl vor
einem Nieser? Genau vor einem Nieser atmet man
auch sehr schnell ein.

Es gibt Systeme am Markt (Pulverinhalatoren) die
Ihnen Rückmeldung geben (durch zum Beispiel
einem Klicken) oder einem Farbumschlag, wenn Sie
die nötige Einatmung erreicht haben

Vernebler

Wenn nichts anderes funktioniert, dann geht der
Düsenvernebler.

Das stimmt in etwa so, weil der Vorteil darin liegt,
das im Vergleich zu anderen Inhalationssystemen
keine Koordination erforderlich ist. Einschalten und
Inhalieren.

Schauen wir uns das genauer an.
Düsenvernebler gibt es von einigen Herstellern in
verschiedenen Preissegmenten am Markt.
Den richtigen zu finden ist nicht wirklich einfach.
Überlassen Sie die Auswahl des richtigen Gerätes
der behandelnden Ärztin/dem behandelnden Arzt.

Bei der Inhalation mit einem Vernebler handelt es
sich um eine Feuchtinhalation. Bei dieser wird eine
erheblich größere Menge Flüssigkeit zerstäubt als
dies zum Beispiel beim Spray der Fall ist.

Viele Erkrankungen werden durch trockene
Schleimhäute ausgelöst oder verschlimmert,
weswegen eine Befeuchtung förderlich ist. Die
Feuchtinhalation ist einfach durchführbar und darum
auch für ältere Menschen, Babys und schwerkranke
Personen geeignet.
Weitere Vorteile sind die Inhalation von Salzlösungen
und die Möglichkeit Medikamentenmischungen zu
inhalieren.

Wie funktioniert die Verneblung?

Wenn der Kompressor durch den Luftschlauch mit
dem Vernebler verbunden ist und angeschaltet wird,
beginnt die Zerstäubung.

Durch die Druckluft wird die Flüssigkeit aus der Düse
gespritzt. Die zerstäubte Flüssigkeit die aus der
Düse spritzt trifft dann auf eine kleine Platte
(Prallplatte). In der zerstäubten Flüssigkeit befinden
sich viele Tröpfchen in verschiedenen Größen.

Um um diese kleine Platte herumzukommen
benötigen die Tröpfchen eine bestimmte
Größe. Die Tröpfchen die zu groß sind schaffen es
nicht um diese Prallplatte und fallen zurück in die
Flüssigkeit und bekommen die Chance es noch
einmal auf diesen Weg zu probieren.

Die Tröpfchen
die es um diese Platte schaffen, bilden das Aerosol
das der Patient dann inhaliert. (Hier der Hinweis,
dass es Hersteller gibt die verschiedene solche
Platten im Zubehör haben und es damit möglich ist
gezielt verschieden große Tröpfchen zu generieren)
Während der Inhalation behält man das Mundstück
einfach im Mund, da über ein Ventilsystem ( Ein-und
Ausatemventil ) die Verneblung reguliert wird.

sonstige

Es gibt noch einige andere Inhalationssysteme. Zwei
weitere von diesen werde ich Ihnen kurz vorstellen.

Ultraschallvernebler

Den Ultraschallvernebler gibt es in verschiedenen
Ausführungen, von preiswert im Wellnessbereich bis
sehr preisintensiv für den professionellen Bereich,
wie zum Beispiel in Kliniken. Das Gerät ist nahezu
Geräuschlos.
Der hygienische Aufwand ist relativ hoch und die
Teilchengröße eingeschränkt.
Aufgrund der Bauweise und Funktionalität lässt sich
mit diesem Gerät nicht alles an Medikamenten
vernebeln.

Aber wie funktioniert der jetzt eigentlich?

Ganz unten im Gerät ist ein Piezzokristal eingebaut.
Dieser wird in Schwingungen versetzt, wenn er unter
Strom gesetzt wird (eingeschaltet). Ganz oben hängt
ein Medikamentenbecher. Dieser Becher hat an der
Unterseite eine Membran.
Zwischen dem Medikamentenbecher und dem
Kristall befindet sich eine Flüssigkeit (meist Wasser).
Die Schwingungen die der Kristall erzeugt verbreiten
sich über das Wasser (wie wenn man einen Stein ins
Wasser wirft, da breiten sich dann kleine Wellen
aus).Diese Wellen treffen auf den Medikamentenbecher,
und da genau auf die Membran. (Diese ist nicht starr
sondern eher so gummiartig) Diese Membran
überträgt jetzt die Wellen auf das Medikament in
dem Becher. Durch diese Übertragungen der
Schwingungen entsteht oben auf dem Medikamentenbecher
eine größere Welle. (Je stärker man
den Stein ins Wasser wirft, desto größer sind auch
die Wellen die entstehen) Und genau an dieser
entstandenen Welle werden Tröpfchen beim
Einatmen abgerissen.

Schwingmembranvernnebler

Die Vorteile des Schwingmembranverneblers
ist, genauso wie beim Ultraschallvernebler,
die nahezu geräuschlose Verneblung.
Des weiteren ist ein Schwingmem-
branvernebler sehr schnell. (Etwa 3 mal so schnell
wie ein Düsenvernebler)

Zu beachten ist allerdings der Preis, der bedeutend
höher ist. Aber auch hier gibt es verschiedene
Hersteller in verschiedenen Preiskategorien.

Doch wie funktioniert der Schwingmembranvernebler?

Herzstück dieses Gerätes ist eine Membran in der
viele kleine Löcher sind.
Diese Membran wird in Schwingungen versetzt,
dadurch wird das Medikament durch diese
Membran gedrückt und die vielen kleinen Löcher in
dieser Membran erzeugen das Aerosol welches
dann inhaliert wird

Inhalieren mit Babys und Kindern

Das ist gewiss eine schwierige Situation, lässt sich
aber lösen. Am besten sollte das Baby gerade in
einer ruhigen Phase sein.

Einige Hersteller haben für
Babys eine Maske mit Winkelstück mit im Karton.
Dieses Winkelstück (wenn man es dementsprechend
dreht) ermöglicht eine Inhalation auch im Liegen.
Passen Sie hier bitte auf, das der Vernebler nicht
ausläuft.

Auch ein schreiendes Baby kann inhalieren, da das
Aerosol auch in die Lunge gelangen kann.
Sie sollten natürlich aufhören, wenn es nicht
funktioniert. Versuchen Sie es etwas später noch
einmal oder sprechen Sie mit dem Kinderarzt/der
Kinderärztin (Pädiater) falls es gar nicht funktioniert

Eine Alternative wäre hier dann eventuell ein Spray
mit einer Vorschaltkammer.

Wichtig sei noch zu erwähnen, dass die Maske dicht
auf dem Gesicht aufsitzen muss. Wenn es sich nur
NaCl -Lösung handelt, ist es nicht weiter schlimm,
wenn aber ein Medikament (zum Beispiel
Salbutamol) inhaliert werden soll ist die verordnete
Dosis auf das Kind abgestimmt. Bei nicht dicht
sitzender Maske bekommt das Kind nicht die
erforderliche Menge an Medikament. Ein Abstand
von nur einem Zentimeter zwischen Maske und
Gesicht führt schon zu einem Verlust von über 50
Prozent.

Jetzt denken Sie bitte an die Situation,
wenn man die Maske nur vor dem Gesicht hin und
her schwenkt. In diesem Fall ist die Inhalation
natürlich nicht sinnvoll und man kann darauf
verzichten.

Wenn Kinder den Vernebler schon selbst halten
können, sollte man sie behutsam mit dem Inhalieren
vertraut machen.

Die erste Inhalation sollte auch
nicht über die volle Distanz gehen.

Lassen Sie das Kind den Vernebler selber befüllen.
Auch den Kompressor sollten Sie vom Kind
einschalten lassen, damit es sich an das Geräusch
gewöhnt. Eventuell kann ja auch erst einmal das
Lieblingskuscheltier inhalieren. Ein schönes Hörspiel
oder eine kurze vorgelesene Geschichte kann helfen
das Kind abzulenken oder dazu führen, dass es sich
sogar freut auf die nächste Inhalation.

Kennen Sie die Bonushefte für Pizza oder Döner? Beim 10ten
gibt es eine/einen umsonst. Genauso kann man es
auch über ein kleinen Zettel mit Stempeln machen.
Beim 5ten oder 10ten Stempel gibt es eine
Überraschung.

Einige Hersteller von Inhalationsgeräten
bieten Unterstützung bei der Inhalation mit
Kindern an. (Schauen Sie auf der Internetseite des
Herstellers oder fragen Sie in der Apotheke) Auch
hier ist es wichtig: Sollte Ihr Kind mit Maske
inhalieren, muss diese dicht auf dem Gesicht sitzen.
(Siehe vorheriger Abschnitt oben, Inhalation Baby)

Es ist immer effektiver mit
Mundstück zu inhalieren als mit Maske.

Generell
kann man sagen bis zum 3. Lebensjahr mit Maske,
ab dann mit Mundstück.

Sollte Ihr Kind aber vorher
schon mit dem Mundstück zurechtkommen, bitte
keine Maske mehr nehmen.

Was sind Inhalierhilfen?

Für Dosieraerosole (Sprays)

Es gibt grob gesagt zwei Hauptfehlerquellen, die
man mit einer Inhalierhilfe minimieren kann.

Das ist zum einen die Koordination (gleichzeitig auslösen
und langsam einatmen) und die Temperatur.

Inhalierhilfen haben die verschiedensten Namen.
Hauptsächlich werden sie Vorschaltkammern,
Spacer oder HoldingChamber genannt.

Vorschaltkammer
ist hier der Oberbegriff. Spacer und
HoldingChamber unterscheiden sich dadurch, dass
der Spacer ein reiner Abstandshalter ist und der
HoldingChamber auch ein Abstandshalter, allerdings
mit Ventilsystem.

Solche Vorschaltkammern gibt es von verschiedenen
Herstellern. Hier sollte man darauf achten, das sie
antistatisch sind und sich auch gut reinigen und
desinfizieren lassen.

Vorteile:

1. die Geschwindigkeit abbremsen (das Aerosol kommt mit bis zu 90 km/h aus dem Spray)
2. Die Temperatur des Sprays der der
Umgebungstemperatur anzupassen
3. Bei der Gabe von Kortison gelangt mehr
Wirkstoff in die Lunge und weniger in Mund und
Rachen

Für Sie hat das den Vorteil, das Sie sich ein wenig
Zeit lassen können (1-3 Sekunden), wenn Sie eine
Vorschaltkammer mit Ventil (HoldingChamber)
benutzen.

Sie geben den Sprühstoß (oder mehrere)
in die Kammer und atmen dann langsam die
Kammer leer. Und Sie werden eine deutliche
Verbesserung der Wirkung wahrnehmen.

Diese Inhalierhilfen sind Hilfsmittel und werden von
den Krankenkassen erstattet.
Bei Privatversicherten sollte das im Vorfeld mit der
Versicherungsgesellschaft geklärt werden.

Wenn Sie sich eine Inhalierhilfe kaufen möchten,
fragen Sie bitte in Ihrer Apotheke nach den Preisen
und lassen sich beraten.

Ich würde zu einem
antistatischem System mit Ventil raten welches sich
auch gut desinfizieren lässt. (HoldingChamber)

Was kann ich tun, wenn ich nicht zurechtkomme?

Die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt ist Ihr erster Ansprechpartner/Ansprechpartnerin. In der Regel bekommen Sie in der Praxis oder Klinik eine Einweisung in das jeweilige System. Fragen Sie bitte aktiv danach.

In der Apotheke (oder im Sanitätshaus) wo Sie Ihr Inhalationssystem holen, bekommen Sie auch eine Einweisung.

Sollte das Gerät (Düsenvernebler) mal nicht richtig funktionieren oder defekt sein,wird Ihnen hier auch geholfen.

Medizinische Einrichtungen (Praxen / Kliniken) bieten Schulungen an. In den Schulungen wird Ihnen unter anderem auch der Umgang mit den verschiedenen Systemen erläutert.

Fragen Sie gezielt nach solchen Schulungen

Was muss ich beim Asthmaspray beachten

Lassen Sie sich bitte die Anwendung Ihres Systems
in der Praxis/Klinik oder in der Apotheke genau
erläutern.
Da es eine Vielzahl von Systemen von verschiedenen
Herstellern gibt, die teilweise auch unterschiedlich
funktionieren, kann ich nur allgemeine Tipps geben.

Anwendung:

bei Temperaturen von unter minus zehn Grad und
über 40 Grad kann es zu Funktionsstörungen
kommen, deshalb das Spray lieber entsorgen,
wenn es lange solchen Temperaturen ausgesetzt
war

– wenn Sie das Spray neu bekommen haben, vor
der ersten Anwendung 2-3 Sprühstöße in die Luft
geben, da sonst die richtige Dosis nicht
gewährleistet werden kann
– die Zahl der Sprühstöße (gesamt) mitzählen. In der
Beschreibung ist die maximale Anzahl der
Sprühstöße angegeben – nur so lange benutzen
– regelmäßig reinigen
– um die optimale Dosis zu bekommen, immer
aufrecht sitzen oder stehen – nicht im Liegen
benutzen
– langsam einatmen durch den Mund
– ein Sprühstoß pro Inhalation
– vorher das schütteln des Sprays nicht vergessen
– nach dem langsamen Einatmen, den Atem für 5
bis 10 Sekunden anhalten
– bei Schwierigkeiten eine Vorschaltkammer
benutzen
nicht vergessen die Kappe vom Mundstück zu
entfernen
– nehmen sie sich Zeit
– sie können nur tief und langsam einatmen, wenn
sie vorher gut ausatmen
– daran denken das Dosieraerosol/Spray senkrecht
zu halten
– das Spray zu Beginn der Inhalation auslösen
– nach der Inhalation die Kappe wieder auf das
Mundstück

Reinigung:

Generell bitte nicht versuchen mit scharfen, spitzen
oder harten Utensilien Verunreinigungen zu entfernen.
Da man bei den meisten Sprays die Kappe entfernen
kann, lässt sich diese sehr gut unter fließendem
Wasser reinigen und anschließend gut trocknen.
Lässt sich die Patrone (enthält den Wirkstoff und
sollte definitiv nicht gereinigt werden und mit Wasser
in Kontakt kommen) entfernen, kann man das
Gehäuse auch unter fließendem Wasser spülen und
anschließen gut trocknen bevor man die Patrone
wieder einsetzt

Es kann passieren, dass sich vorne an der Öffnung
(da wo das Spray heraus gesprüht wird)
Ablagerungen bilden. Das kann je nach Wirkstoff
passieren und diese Ablagerungen haben meist eine
weißliche Farbe. Sollten diese unter fließendem
Wasser nicht abgehen, bitte nicht mit Gewalt
entfernen, sondern mit einem Wattestäbchen zum
Beispiel vorsichtig entfernen.
Es gibt weitere Systeme die zum Beispiel auseinander
geschraubt werden müssen und erst dann
gereinigt (siehe oben) werden können.
Andere Systeme dürfen nur mit einem trockenen
Tuch gereinigt werden.


Lassen Sie sich bitte genau sagen um welche Art
von System es sich bei Ihrem handelt oder schauen
Sie in der Gebrauchsinformation nach, die den
Systemen beiliegen. Meist sind diese gut erklärt.
Hier finden Sie dann auch wichtige Angaben des
Herstellers. Dass zum Beispiel bei einigen Systemen
die Patrone auf keinen Fall aus dem Gehäuse
entfernt werden darf.

Was muss ich beim Pulverinhalator beachten?

Lassen Sie sich bitte die Anwendung Ihres Systems
in der Praxis/Klinik oder in der Apotheke genau
erläutern.
Da es eine Vielzahl von Systemen von verschiedenen
Herstellern gibt, die teilweise auch unterschiedlich
funktionieren, kann ich nur allgemeine Tipps geben.

Anwendung

– wie Sie ja wissen ist eine schnelle Einatmung bei
den Pulverinhalatoren notwendig. Allerdings lesen
Sie bitte genau den Beipackzettel; denn die Dosis
ist bei manchen Herstellern auf einen geringeren
Einatemfluss ausgelegt
– wenn kein Wirkstoff herauskommt (vor allem bei
der ersten Anwendung) sollte geprüft werden ob
die Kapsel/Patrone… richtig eingelegt ist
– nicht in das Gerät hinein atmen (Feuchtigkeit)
– die Kappe vor Anwendung entfernen
– je nach System nicht vergessen die Dosiertaste zu
drücken
– nach der Einatmung den Atem 5 – 10 Sekunden
anhalten
– in aufrechter Körperhaltung (sitzend oder stehend)
inhalieren
– nach der Inhalation eventuell den Mund ausspülen
und die Kappe wieder auf das Mundstück
– reinigen nach Angaben des Herstellers

Reinigung

Bei den Pulverinhalatoren ist es besonders wichtig,
dass sie vor der Anwendung (nach der Reinigung)
sehr gut getrocknet sind.
Wenn Sie beispielsweise ein System haben in dem
eine Kapsel eingesetzt wird, wird die Kapsel mit
einer kleinen Nadel angestochen und beim einatmen
verwirbelt. Sollte das System nicht getrocknet sein,
bleibt Wirkstoff im System.
Die meisten Pulverinhalatoren sollten mit einem
trockenen Tuch (zur Reinigung des Mundstückes)
und einem Pinsel (zur Reinigung der Kapselkammer)
gereinigt werden.
Es gibt auch hier die eine-oder andere Ausnahme.
Der/die verordnende Arzt/Ärztin, das Praxis/
Klinikpersonal oder die Apotheke können Ihnen hier
sicherlich hilfreich sein, damit bei der Reinigung
nichts schief geht.
Es gibt zu viele verschieden Systeme um an dieser
Stelle auf jedes Einzelne einzugehen.

Zwei Tipps noch:
1. niemals in den Pulverinhalator hinein atmen
(Feuchtigkeit) und nach Anwendung gleich
wieder verschließen
2. Die Aufbewahrung sollte aus diesem Grund auch
nicht im Badezimmer oder Küche sein. Zum
aufbewahren gibt es im Fachhandel/Apotheke
Zubehör wie Beispielsweise Feuchtigkeitsschutzboxen.

Was muss ich beim Vernebler beachten?

Lassen Sie sich bitte die Anwendung Ihres Systems
in der Praxis/Klinik oder in der Apotheke genau
erläutern.
Da es eine Vielzahl von Systemen von verschiedenen
Herstellern gibt, die teilweise auch unterschiedlich
funktionieren, kann ich nur allgemeine Tipps geben.

– vor Gebrauch bitte überprüfen ob alle Teile sauber
sind und nicht kaputt sind
– vor dem Einschalten kontrollieren ob der Luftschlauch
gut im Kompressor steckt (kann sonst
„abploppen“)
– das Mundstück gut mit den Lippen umschließen
und nur durch den Mund ein-und ausatmen
– in aufrechter Position inhalieren
– wenn der Kompressor komische Geräusche
macht, sofort aufhören, vom Strom trennen und
zur Überprüfung bringen
– nur soviel in den Vernebler füllen, wie verordnet
– den Vernebler senkrecht halten (läuft sonst aus)
– nach der Anwendung gut reinigen (wenn man
NaCl*-Lösung. oder Medikamente inhaliert,
können sich Ablagerungen bilden und auch die
Düse verstopfen)
– bekommen Sie kein Gerät verordnet oder
möchten sich kein Gerät kaufen, weil Sie nicht
wissen ob Sie damit zurechtkommen, fragen Sie
in der Apotheke ob Sie sich mal ein Gerät ausleihen
können (geringe Leihgebühr und die Kosten
für das Zubehör/Vernebler)
– in der Familie reicht meist ein Kompressor und für
jedes Familienmitglied ein Set (Zubehör/Vernebler)

Wie oft soll ich reinigen?

Wie oft genau gereinigt werden soll steht in den
Gebrauchsinformationen.
Meist finden Sie dort Angaben wie: einmal
wöchentlich oder mehrmals wöchentlich oder auch
nach jeder Anwendung.

Wenn Ihr System allerdings stark verunreinigt sein
sollte, reinigen Sie es bitte sofort.

Eine häufigere als
in der Gebrauchsanweisung angegebene Reinigung
sollte man auch vornehmen, wenn man einen
Atemwegsinfekt hat. Damit ist man hygienisch auf
der sicheren Seite.

Die Inhalte ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.

Inhalation richtig anwenden – erklärt im Video

Die Inhalte ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.